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Über den Pass des Wahnsinns - Das Ende einer Reise

Vor langer Zeit gelang es mir
durch einen Traum so klar wie
Glas meine Bestimmung zu erblicken.
Im Nebel lag der Weg zu dir -
Ein Pfad zwischen den Steinen,
Dornen und Tränen, die zu weinen
Niemand die Zeit gefunden hätte,
führte hinab ins Tal der Träume
wo der Wind der Zukunft durch
die zarten Blätter aller Bäume
trägt und der Hauch der Hoffnung
über jedem Hügel schwebt.

Versiegelt sind die Pforten, verloren in Vergessenheit
der einzige Weg führt über Berge, die entstanden sind
aus Leichen alter Träume, Tod, Verrat und Einsamkeit.

So wag ich nun den Weg zu gehen,
an dessen Ende nur mehr Klarheit
und Erkenntnis in mich dringen.
Nicht in der Lage zu verstehen,
welch Grauen auf mich wartet,
schreite ich vorran, das Hirn zermartet
von den Gedanken an die Schrecken,
bis mich meine Schritte auf den
Gipfel in der Ferne und ins Tal
dahinter mitten in den Nebel
tragen, aus dem die Knochen längst
verstorbener Träume ragen.

Erst wenn man über den Pass des Wahnsinns geht,
bringt der Sturmwind der Verzweiflung die Erkenntnis,
dass nur man selbst dem eigenen Ziel im Wege steht.

Mit jedem Schritt schwindet die Hoffnung
in das Tal zu finden,
wo die Reise doch dereinst schon ihren Ursprung nahm.
Mit jedem Schritt zum Gipfel werd ich
meine Seele schinden.
Vorwärts, bis zum Ende, auf dm Weg den ich begann
durch die Nacht.

Ein jeder Schritt trägt mich voran,
dem einen Ziel entgegen,
das so lang herbeigesehnt, jedoch niemals erreicht.
Ein jeder Schritt nach oben führt mich
weiter durch den Regen.
Kein Weg führt je zurück sobald der Traum verbleicht.

Ein Blick hinab ins Tal der Nebel erfüllt mich
mit dem Schmerz, der längst vergessen,
doch niemals von meiner Seite wich.
Von Zweifeln ist mein Herz zerfressen,
besessen vom Kampf gegen die Zeit
und von der Angst vor Einsamkeit.

Ich lege ab die Ketten der Vergangenheit
die mich halten,
den Sturz ins Ungewisse mir verwehren,
Und den alten
Traum von der Unendlichkeit,
meine Kraft voran zu gehen, verzehren.

Der Sprung in die Dunkelheit
hat mir den neuen Weg gezeigt.
Am Ende dieser Reise steht kein Ziel,
jedoch ein Pfad der weitergeht.
Im Nebel unter tausend Fragen
liegt im Tal mein Traum begraben.

Erneut seh' ich mein Schicksal
durch den Nebel mit entweichen.
Die Hoffnung schwindet Schritt für Schritt,
und ich werd nie erreichen
wofür ich alles aufgegeben was ich je besessen.
Doch nie werd ich jemals den Traum vom Leben vergessen.

Und eines Tages frag ich dich,
sag, hat es sich gelohnt für mich,
noch mit dem Zeitpunkt abzuwarten
an dem ich gehe ins Verderben,
und einmal glücklich sagen kann
heute ist ein schöner Tag zum Sterben..
28.9.08 16:22
 


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